Kommunalpolitik ist uns eine Herzensangelegenheit

 Gemeinsam für Ottendorf-Okrilla

Ihre gewählte Vertreterin im Bautzner Kreistag

 

Viola Berger (44) aus Ottendorf-Okrilla, aufgewachsen mit den Problemen unseres großen Ortes und den Sorgen der „Dazu gekommenen“ aus den anderen Ortsteilen. 

Alleinerziehende Mutter, mit all den Erfahrungen von Kindergarten, Schule, Hort und Jugendclubarbeit. Sie kennt sich aus mit den Möglichkeiten und den Sorgen bei der Kinderbetreuung. 

Sie kennt die oft komplizierte Freizeitbeschäftigung von Kindern, deren Mütter arbeiten gehen und sie weiß, was diese Kinder brauchen. Die Arbeit mit den Jugendlichen, die Jugendclubarbeit und die Beschäftigung der jungen Menschen bis zur Berufsausbildung, möglichst im eigenen Ort, sind Dinge, die sie bewegen möchte. 

Sie stellt sich im Kreistag diesen Fragen und arbeitet gemeinsam mit den Mitgliedern der Fraktion „Die Linke“ an den Aufgaben und deren Lösung, die sich mit der Verbesserung der Kinderbetreuung insgesamt stellen, begonnen bei mehr Betreuungsplätzen, der Ganztagsbetreuung und einer besseren Essenversorgung unserer Schüler. Zu diesen Schwerpunkten kommt auch noch durch ihre Mitarbeit im technischen Ausschuss die Verbesserung des Schülerverkehrs und des ÖPNV im Allgemeinen hinzu, aber auch die Optimierung der Kreisstraßen und kreiseigenen Einrichtungen, wie bspw. Oberschulen, Sporthallen und Rettungswachen.

 

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Petition zur Regionalbuslinie 308 wurde vom 1.704 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt

 

Eine Petition zum Erhalt der derzeitigen Streckenführung der Regionalbuslinie 308 von Radeburg nach Dresden-Klotzsche, welche von 1.704 Bürgerinnen und Bürger der Ortsteile Medingen und Weixdorf, sowie der Stadt Radeburg, einschließlich der Schülerinnen und Schüler der Oberschule "Heinrich Zille" Radeburg und des Gymnasium Dresden-Klotzsche unterstützt wurde, konnte am 17.09.2018 von Kreisrätin Viola Berger und Ortschaftsrat Jens Purschwitz im Beisein des Vorsitzenden der Kreistagsfraktion Ralph Büchner persönlich an Landrat Michael Harig übergeben werden.

 

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) als ein Teil der Grundversorgung oder auch Daseinsvorsorge soll der Allgemeinheit die notwendige Infrastruktur auch in benachteiligten Regionen und in Randgebieten gewährleisten. Dies ist nicht erst heute so. Daher ist die Sicherung und der bedarfsgerechtere Ausbau des ÖPNV-Zugangs auch ein Schwerpunkt im Entwicklungs- und Handlungskonzept der Gemeinde Ottendorf-Okrilla (OEK).

Bereits im Vorfeld der Erarbeitung des OEK sprachen sich die Ortschaftsräte der Ortsteile im Jahr 2016 in einer Forderungsliste u.a. dafür aus, die Busangebote für die Schüler zu den Schulen im Ort, sowie zur Erreichung der Oberschule in Radeburg und der Gymnasien in Radeberg und Dresden-Klotzsche entsprechend den Bedarfen auszuweiten und die ÖPNV-Erschließung in allen Ortsteilen zu verbessern. Selbstverständlich wurde darauf verwiesen, dass jedoch Taktverringerungen gegenüber den heutigen Angeboten zwingend auszuschließen und alle Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Regionalbuslinien aufeinander abzustimmen sind.

Dieser Aufgabe wollten sich das zuständige Landratsamt Bautzen als ÖPNV Aufgabenträger und der VVO mit einer fahrplanerischen Untersuchung zum Regionalbusnetz im Raum Radeberg, Pulsnitz, Ottendorf-Okrilla, Königsbrück stellen. Das erklärte Ziel war es den lokalen Erfordernissen zu Konzeptanpassungen wie Kapazitätsengpässen im Schülerverkehr und Verbesserungswünschen der Bevölkerung Rechnung zu tragen. So weist der seit Herbst letzten Jahres vorliegende Abschlussbericht mit Fahrplankonzeption erfreulicherweise eine Stärkung der Verbindung Medingen – Ottendorf-Okrilla durch eine angedachte zusätzliche Linie aus. 

Allerdings geht dies zu Lasten bestehender Busangebote und so belegt die vorliegende Fahrplankonzeption zugleich die Einstellung aller regulären Fahrten der Buslinie 308 zwischen Medingen und Dresden-Weixdorf bzw. Dresden-Klotzsche. Einzig auf dieser Strecke verbleiben Fahrten der Linie 317 und je zwei Schülerdirektfahrten zur „Heinrich Zille“-Oberschule und zum Gymnasium Klotzsche. Durchgängige Rückfahrten sind jedoch für die Oberschüler keine vorgesehen.

Will man also künftig die Zielorte Radeburg, Weixdorf oder gar Dresden-Klotzsche erreichen, wäre man dann innerhalb unseres Ortsteiles zum Umsteigen gezwungen und müsste zugleich bei einem geringeren Angebot längere Fahrten in Kauf nehmen. Ganz zu schweigen von teils hohen Umstiegs- bzw. Wartezeiten oder gar fehlenden Anschlussfahrten, sowie den zusätzlichen Fußmärschen zwischen den Haltestellen der defacto nicht mehr miteinander verbundenen Linien.

Folgt man der Planung, entfällt des Weiteren auch die Verbindung zwischen Medingen und Hermsdorf ersatzlos.

 

Wir fordern daher, dass eine direkte und durchgängige Anbindung des Ortsteiles Medingen an Radeburg und Dresden unter Einbeziehung des Wohngebietes Medingen-Hufen weiterhin gesichert bleiben muss. Dabei ist die Verringerung der Anzahl der Fahrten auszuschließen und der heutige Zustand als Minimum bei weiteren Planungen zu gewährleisten. Notwendige Verbesserungen innerhalb des Regionalbusnetzes bei den Einen dürfen nicht zu Einsparungen bei den Anderen bzw. an den „Rändern“ führen.

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Feierliche Eröffnung der 2-Feld-Sporthalle der Oberschule Ottendorf-Okrilla   


Die Gemeinderäte der Fraktion Die Linke Max König, René Edelmann und Monika Gleisberg, sowie die Kreisrätin Viola Berger nahmen am 29.08.2018 an den offiziellen Einweihungsfeierlichkeiten teil. Ihnen präsentierte sich eine überaus gelungene Sportstätte, welche vorrangig durch den Schulsport genutzt werden wird, aber den Vereinen der Gemeinde Ottendorf-Okrilla zur Verfügung steht.

Damit wurde eine 20-jähriger Wunsch Wirklichkeit und der Grund- und Oberschulstandort attraktiver denn je.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Kreisräten und den Mitarbeitern des Landkreises Bautzen, allen Beteiligten des Freistaats Sachsen und der Gemeindeverwaltung Ottendorf-Okrilla, sowie den ausführenden Firmen, sei es bei der Bereitstellung finanzieller Eigen- und Fördermittel, den Planungen, der Baubegleitung und Ausführung der Arbeiten für das nachhaltig Geschaffene recht herzlich bedanken.        

In diesem Sinne wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern, sowie den Ottendorfer Vereinen viel Freude mit ihrem neuen Domizil und ein herzliches "Sport frei"!